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Gesellschaft CJZ Aachen

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Aachen e.V.
Haus der Evang. Kirche
Frére-Roger-Straße 8-10
52062 Aachen

Fon 02 41 / 45 31 91
Fax 0241 / 4 53 55 91

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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Aachen

 

* AKTUELL *
Jennifer Riemek / Michael Kuhn:
Wir waren doch so jung.


Der Historiker Michael Kuhn veröffentlichte 1995 im Auftrag unserer Gesellschaft die Dokumentation ‚Und wir waren noch so jung…‘. Sie erfasste die Erinnerungen jüdischer Bürger Aachens, die Flucht, Vertreibung, Shoa überlebten. Diese Erinnerungen hat Michael Kuhn neu in Romanform bearbeitet. Er beschreibt das Schicksal zweier jüdischer Familien aus Aachen. Jennifer Riemek hat dazu einen Anhang mit Erinnerungen und Dokumenten erstellt. Das Buch ist im Aachener Ammianus-Verlag erschienen.

Leseprobe
Der Ton der Trillerpfeifen schrillte Jakob in den
Ohren. Er rannte in die entgegengesetzte Richtung, platschte durch eine Pfütze und brach durch ein Gebüsch. „Wenn die nur nicht schießen“, ging es ihm durch den Kopf.Aachen zur Zeit des Nationalsozialismus: Jakob Bergmann wächst in einem scheinbar behüteten bürgerlichen Umfeld auf. Nachdem 1933 die Nazis an die Macht gelangt sind, nehmen die Repressalien gegen die jüdische Bevölkerung stetig zu. Die Verdrängung aus dem öffentlichen Leben sowie die Verfolgung seines Volkes werden für den Heranwachsenden zum grausamen Alltag. Einzig die Liebe zu Annie und eine alte Münze seines Großvaters ermöglichen es ihm, den Glauben an eine Zukunft nicht zu verlieren …
Die mitfühlend erzählte Geschichte zweier Aachener jüdischer Familien basiert auf belegten Zeugenaussagen und überlieferten Dokumenten.

Print: 978-3-945025-43-7, 12,90 €
eBook: 978-3-945025-56-7, 7,99 €

Einen ausführlichen Flyer können sie hier herunterladen.
 

 

Die Gesellschaft entstand am 30.11.1955, als die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft (so der damalige Titel) erstmals mit einer Veranstaltung an die Öffentlichkeit trat.

Als Repräsentanten der drei Religionsgemeinschaften fungierten:

Pfarrer Karl Fuhr, Präses der Ev. Gemeinde Aachen,
Dr. Oswald Mehrer, Vorsitzender der Jüd. Kulturgemeinde Aachen und
Pfarrer Josef Thomé von der Kath. Pfarrgemeinde Würselen-Morsbach.

Am 03.02.1959 wurde diese Arbeitsgemeinschaft als „Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Aachen“ ins Vereinsregister eingetragen. Der Name wurde geändert, um eine einheitliche Bezeichnung der Gesellschaften in allen Städten zu erreichen.

Die „Christlich-Jüdische“ hat stets eine gute Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde, den christlichen Konfessionen und anderen öffentlichen Einrichtungen ihres Einzugsbereichs gepflegt. Seit der Wiedererrichtung der Synagoge an historischer Stelle (1995) hat sich diese Zusammenarbeit intensiviert.

Davon zeugt auch unser Logo (siehe Grafik oben). Es zeigt die Umrisse der Aachener Synagoge, 1995 an historischer Stelle neu erbaut und des Aachener Doms, der Kirche der noch nicht geteilten Christenheit